360° Ansicht

Visualisierung

Doppelhaus_back

Doppelhaus_front

Exclusives Einfamilienhaus in Null-Energiestandart und Bi-Konkaver Aussenwandkubatur

Projektbeschreibung

Das Bauprojekt ist ein Einfamilienhaus mit 200 m² Grundfläche und Solardach. Es wurden sehr exklusive Materialen wie schwarzer Granit verbaut. Die Baukosten beliefen sich auf 580.000 Euro.

Einen sehr großen Anteil an der Umsetzung, bezüglich des Designs der Innenausstattung und der Gestaltung der Aussenfassade, hatten die Bauherrenfamilie selbst. Ihnen ist es zu verdanken, das ein großartiges Designkonzept realisiert werden konnte.

Wer Lust hat, kann sich bei der Bauherrenfamilie Stuckenbrok melden und das spektakuläre Haus besichtigen. Telefonnummer Familie Stuckenbrok: 0172/733 5035

Achtung! Es handelt sich bei den unten stehenden Bildern um echte Fotos und nicht um eine Visualisierung wie einige irrtümlich schon anfragten.

Unser aktuelles Projekt „KFZ-Werkstatt und Handel in Uelzen“

Projektbeschreibung

Bei dem aktuellen Projekt handelt es sich um eine Kfz Werkstatt für die Firma Artiran Automobile in Uelzen.

Unsere Leistungen in diesem Projekt sind

  • Entwurfplanung
  • Ausführungsplanung
  • Bauleistungen

Visualisierungen von bester Qualität

Wir zeichnen Ihre Planung mit CAD Programmen in 3D und erstellen eine photorealistische Darstellung Ihres Gebäudes. Wir können Ihnen, auf Wunsch, höchste Qualitätsstandards bieten. Die Daten liefern wir Ihnen als Bilddateien in jeder Größe oder auch als virtuelles 3D Objekt.

Aussenansichten

Innenansichten

Ingenieurleistungen

Entwurf

Wir können kostengünstige Gebäude mit zeitlosem Design, mit kompakter Technik, ökologische unbedenklich, gesundes Raumklima, Barrierefrei und behindertengerecht, und extrem Energie effizient schaffen, mit welchen sich unsere Kunden identifizieren können.

Leistungsspektrum

Unser Leistungsspektrum umfasst alle Ingenieurleistungen mit sämtlichen Leistungsphasen im Hochbau der Objektplanung gemäß §34 HOAI sowie den vorbeugenden Brandschutz und die energetische Bewertung von Gebäuden nach EnEV.

Auszugsweise umfasst dies Entwurf / Genehmigungsplanung / Ausführungsplanung / Statik /Ausschreibung mit Vergabe / Objektüberwachung und Objektbetreuung.

Die gesamten Leistungen werden mit  Mitarbeitern in unserem Hause durchgeführt oder aber von Mitgliedern bzw. Büros aus unserem Netzwerk.

Unsere Spezialisierung

  • Wohnungsbau / verdichteter Wohnungsbau
  • Einfamilien- / Mehrfamilienbau
  • Passivhausbau / Solarhausbau
  • Studentenwohnungsbau / Studentenwohnheime
  • Objektbau
  • Sanierung / Sanierung mit denkmalpflegerischem Anspruch
  • technisch hochwertige Funktionsgebäude mit Sonderlösungen
  • Hotelplanung
  • Brandschutz / Brandschutzgutachten / EnEV
  • städtebauliche Konzeptplanung
  • Gutachten

Generalplanung

Wir bündeln unsere Planungsleistungen mit den sonst für den Projektablauf notwendigen Fachplanungs- und Gutachterleistungen und bieten Ihnen somit auch eine Generalplanung an . Sie als Auftraggeber profitieren von nur einem Ansprechpartner und einer Minimierung von Reibungsverlusten unter den an der Planung beteiligten. Dies stellen wir bei der Bearbeitung durch unser langjährig kooperierendes, fachkundiges und leistungsfähiges Planungsteam sicher.

Bauphysik / Brandschutz

Über 15 Jahre Erfahrung in der Beurteilung von vorbeugendem Brandschutz und der Erstellung von Brandschutzkonzepten bietet uns in diesem Bereich eine fundierte Beurteilungsbasis. Dies ermöglicht eine sichere Planung unter Berücksichtigung der geforderten Rahmenbedingungen, bereits in den ersten Projektphasen. Gleiches gilt bei der energetischen Bewertung nach EnEV und der damit zusammenhängenden KFW Förderungen.

Als Nachweisberechtigte für EnEV Berechnungen für Wohn- als auch Nichtwohngebäude können entsprechende Gutachten hausintern erstellt werden.

Extern erstellte Gutachten können mit unserem Wissen fachkundig geprüft, beurteilt und ohne Widerstände eingepflegt werden.

Begeistern und Ziele vermitteln…

An oberster Stelle unserer Planungen stehen die Vorstellungen und Wünsche unserer Bauherren. Unsere langjährigen und beständigen Kundenbeziehungen spiegeln unsere konsequente und kundenorientierte Umsetzung während des gesamten Projektablaufs wieder.

Neue Aufgaben und Anforderungen sehen wir als Herausforderung an, die wir individuell angehen, unseren Erfahrungsschatz einbringen und zielorientiert und strukturiert bearbeiten.

Eine gute Zusammenarbeit heißt für uns gemeinsam die beste Lösung für alle Beteiligten zu finden. Durch unsere Teamarbeit mit allen an den Projekten beteiligten Leistungsträgern verbindet sich das individuelle Know-how jedes einzelnen zu einem gewinnbringenden Ganzen für unseren Auftraggeber. Dies wirkt sich erfolgreich auf die gesamte Projektentwicklung aus.

Um ökonomisch und qualitativ hochwertig zu bauen begeistern wir alle Planungsbeteiligten von Beginn an für gemeinsame Ziele.

Planen heißt die Gesamtheit erfassen…

Das Einfache ist oftmals das Schwierigste.

Eine Kombination von unterschiedlichen Konstruktionen, Formensprachen und Architekturelementen besticht unmittelbar und lässt sich meist schnell entwickeln. Die anfängliche Begeisterung schwindet jedoch gewöhnlich zügig, zurück bleiben meist unbefriedigende Lösungen.

Für nachhaltige Konzepte, verlieren wir nie die Gesamtheit aus den Augen, während der Blick auf das Wesentliche gelenkt wird.

Wünsche, Anforderungen sowie Ängste von Kunden werden zu Beginn ausführlich erfasst und zusammengeführt. Durch sinnvolles strukturieren, formen und ordnen der so gewonnenen Rahmenbedingungen entsteht ein sinnvolles Ganzes.

Die hohe Qualität unserer Planungen entsteht durch die Verdichtung und Abwägung aller Gesichtspunkte, akribischer Ausarbeitung und Abgleich mit den gesetzten Zielen in allen Projektphasen.

Vorausschauend denken…

Planen bedeutet für uns vorausschauend denken!

Ansätze bereits zu Beginn präzise bis zum Ende durchzudenken, ermöglicht eine Basis für effiziente und kostengünstige Lösungen.

Deshalb legen wir Wert auf eine gemeinsam mit unseren Auftraggebern erarbeitete exakte und klare Projektbasis. Auf ganzheitliche Überlegungen wird Wert gelegt. Kurzfristige Gesichtspunkte werden genauso wie mittelfristige und langfristige Aspekte analysiert und miteinbezogen.

Sollte sich herausstellen, dass die geplante Baumaßnahme nicht die strategisch günstigste Lösung für unseren Kunden darstellt, weisen wir treuhänderisch, frühzeitig und fachlich fundiert darauf hin. Alternativlösungen werden in diesem Zusammenhang geprüft und aufgezeigt.

Nicht die unerbittliche Erstellung eines “Bauwerks” ist unser Ziel, sondern die Erzielung der wirtschaftlichsten, effizientesten und nachhaltigsten Lösung für unseren Bauherrn.

Nachhaltige Gebäudeplanung

Nachhaltige Lösungen müssen Weitsichtigkeit bieten und anhand von Nutzungsperspektiven entwickelt werden. In unserem Lösungsprozess wird gemeinsam mit unseren Auftraggebern Überflüssiges eliminiert sowie Fehlendes integriert. Flexible Planungsprozesse ermöglichen Anpassungen während des gesamten Planungs- sowie Realisierungszeitraums. Flexible Gebäudekonzepte ermöglichen die Anpassung an künftige Nutzungen und gewährleisten eine langfristige Nutzbarkeit.

Durch intelligente, gut durchdachte und aufeinander abgestimmte Lösungen schaffen wir eine Grundlage für optimale Qualität zu minimierten Baukosten.

Umgang mit Dritten

Planen ist ein vorausschauender Prozess. Kosten, Termine und Abläufe müssen exakt geplant, mit allen Beteiligten koordiniert und überwacht werden, um unerwünschte Überraschungen zu vermeiden.

Nicht zu vernachlässigende Auswirkungen auf den Planungsprozess entstehen durch den Umgang mit Dritten. Ein respektvoller und einfühlsamer Umgang mit Beteiligten entschärft Blockadehaltungen. Entscheidungsträger, Behörden, Fachplaner, Nachbarn und Kreditgeber zeitig hinzuzuziehen, Ziele und Absichten exakt zu präsentieren schafft Klarheit und Vertrauen.

Durch einen besonnenen, vertrauensvollen und zielorientierten Umgang mit allen Einspruchsberechtigten beugen wir Widerständen vor oder vermindern deren Auswirkungen auf das Projekt.

Besonderes Augenmerk wird auf Bedürfnisse von Nutzern und Kunden unserer Auftraggeber gelegt. In der Planung werden wichtige Anliegen berücksichtigt; dies verhindert spätere Enttäuschungen und Inakzeptanz.

Durch transparentes und ehrliches Kommunizieren bauen wir Ängste ab, Fehldeutungen werden verhindert und Blockadehaltungen wird vorgebeugt.

Kostenmanagement

Das Best strukturierte und konzipierte Gebäude wird keine Freude bereiten, wenn das veranschlagte Kostenbudget überschritten wird. Um dies zu verhindern wird von uns bereits zu Beginn ein strenges Kostenmanagement betrieben, welches während der Projektphase kontinuierlich weitergeführt wird. Gestörte Projektabläufe werden dadurch frühzeitig erkannt und wirksame Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Durch unser intensiv betriebenes Kostenmanagement vereinen wir Architektur zu wirtschaftlichen Bedingungen.

Unser Partner für anspruchsvolle Einfamilienhäuser Architektur.


zwo Architekten

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Energieeffizientes Bauen in Norddeutschland
Individuelle Masivhäuser zum Festpreis in Niedersachsen und NRW.

Einfamilienhaus mit Satteldach in Massivbauweise vom Zwo Architekten – Team.

Unsere Bauleistungen

In unserem Netzwerk haben wir ein große Auswahl von Firmen und Handwerkern die wir Ihnen zur Verfügung stellen können. Grundsätzlich können wir jedes Gewerk an einem Haus ausführen inklusive Gartenarbeiten und Pflasterarbeiten.

Wir bieten Ihnen folgende Leistungen an

Putzarbeiten, Aussen und Innen, Kalkzementputz und Gipsputz

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Abb.: Innputz Gips

Fußbodenarbeiten, Teppich, Estrichbeschichtungen (Designböden), Laminat, Parkett u.a.

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Abb.: Desingboden

Innenausbau und Renovierungen

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Abb.: Bürorenovierung

Das activebuilding Baukonzept

Kurzfassung

Das vorliegende Baukonzept ist das Ergebnis einer Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu einem Bausystem, das ermöglicht, schnell und kostengünstig, Solarhäuser zu errichten, mit einem besseren Primärenergiekennwert als im gegenwärtigen Passivhausstandard. Diese Solarhäuser sind in der Lage, einen bisher noch nicht erreichten Energieüberschuss über den Eigenbedarf hinaus zu produzieren, der in das öffentliche Netz eingespeist werden kann. Die Gewinne aus diesem Energieüberschuss sind in der Lage, die Baukosten eines Gebäudes zu refinanzieren. Kern der Entwicklung ist der Einsatz von Bauelementen und Materialien, die zertifiziert auf dem Baumarkt existieren. Kriterien für deren Einsatz sind Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Langzeiterfahrungen und Leistungsausführung. Durch die Lastabtragung auf die Außenwände wird eine hohe Variabilität in der Grundrißgestaltung erreicht.
Die Häuser, mit einer Nutzfläche von ca. 210 m² und einem Rauminhalt von ca. 700 m³, sind horizontal und vertikal vollständig mit Photovoltaikmodulen besetzt. Diese ermöglichen eine Energieumwandlung von Sonnenenergie in elektrischer Energie von ca. 54.000 kW im Jahr. Bei einem durchschnittlichen Eigenbedarf der Gebäude von ca. 5.000 kWh können etwa 49.000 bis 50.000 kWh an öffentliche Energieträger verkauft werden. Der Beitrag zur Verringerung der CO²-Emission beträgt etwa 49 t pro Jahr und Haus. Das eingesetzte Be- und Entlüftungssystem schafft ein gesundes Raumklima und trägt zur Einsparung von Wärmeenergie bei. Mit der Regenwasseraufbereitungsanlage, die dem neuesten Stand der Technik entspricht, sind diese Solarhäuser nahezu „autarke“ technische Gebilde. Im Übrigen lassen sich mit ihnen Wohnanlagen, z.B. für betreutes Altenwohnen, Ferienanlagen sowie Anlagen für studentisches Wohnen, als städtebauliche Lösungen gestalten, die sich ähnlich „selbstversorgen“.
INNOVATION

Eine zentrale Forderung der Umweltkonferenz in Kopenhagen ist, den Temperaturanstieg der Erdatmosphäre bis 2020 auf 2° C zu begrenzen. Expertenmeinungen gehen davon aus, dass dieses Ziel nur zu erreichen ist, wenn unter anderem die Gebäude, in denen Menschen leben und arbeiten, sich energetisch „selbstversorgen“ und durch entsprechende vorhandene erneuerbare Technologien den Ausstoß von CO² verringern helfen. Eine erfolgreiche Technologie für die Umwandlung der Sonnenenergie in elektrische Energie ist die Photovoltaik.
Das in der Kurzfassung beschriebene Bausystem ist als Beitrag zu verstehen, dem unumstrittenen Klimawandel Rechnung zu tragen und die menschliche Lebensumwelt verbessern zu helfen. Durch den konsequenten Einsatz von Elementen der Photovoltaik (Solarmodule) wird die Gebäudehülle, der mit dem Bausystem entwickelten Solarhäuser, als Ganzes zu einem Energieumwandler (Wärmetauscher). (siehe Abbildung 1 Solar-Passivhaus) sie wird damit Teil einer ganzheitlichen Lösung, die außer dem beschriebenen energetischen Ansatz, zusätzlich durch technische und konstruktive Systeme die Gesundheit und Lebensqualität der Nutzer erhöhen soll. Um ein entsprechendes Lüftungssystem zu finden, war es notwendig, Untersuchungen zu Strömungsverhältnissen in der Raumluft hinsichtlich ihrer Reinhaltung, dem Einfluss auf die Körpertemperatur der Benutzer und der erforderlichen Behaglichkeit innerhalb der Raumhülle anzustellen und mit den Ergebnissen, die auf den Markt befindlichen Systemen entsprechend zu vergleichen. (siehe Abbildung 2)
Mit dem ausgewählten Hersteller (Firma Nilan) wurde ein physikalisch und konstruktiv auf dem neuesten Stand sich befindendes System vorgesehen, dass u.a. mit seinem geringen Platzbedarf der angestrebten Nutzungsvariabilität sehr entgegenkommt (siehe Abbildung 3).
Weitere Beispiele für eine frühzeitige interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Unternehmen der Bauindustrie, die in die Entwicklung des Bausystems einbezogen wurden, sind die Konstruktionen
der Außenwand und der Dachdecke.
Nach Untersuchungen zu Wandkonstruktionen, die den Anforderungen an Baugeschwindigkeit, Lastabtragung, Bauphysik (Wärmehaushalt, Luftfeuchtigkeit, Behaglichkeit, Raumklima etc.) Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit von Baustoffen entsprechen könnten, wurde ein
Schalungssteinsystem der Fa. Argisol ausgewählt. Dieses System ist eine Art „Legosteinprinzip“, bei dem die Steine eine Innen- und Aussendämmschicht besitzen, verbunden durch eine Leichtmetallkonstruktion. Das Dämmmaterial ist eine Entwicklung der BASF und besitzt als einziges das sogenannte „Ökologisches Effizienz-Label“. (siehe Abbildung 4) Die Steine werden trocken verlegt und schließlich mit einem Betonkern versehen, der entsprechend der Lastabtragung aus dem Dach bewehrt werden kann. Der konstruktive Aufbau, besonders hinsichtlich der Steinabmessung, wurde modifiziert. Nach gründlichen Wärmedurchgangsberechnungen haben wir uns bei der gesamten Gebäudehülle für eine innenliegende Wärmedämmung entschieden, da das Material diffusionsoffen ist und eine günstige Wasserdampfableitung ermöglicht. Wärmebrücken werden vermieden und der Lehmputz im Inneren dient der Qualität des Raumklimas und dem Schallschutz.
Diese Wandkonstruktion erlaubt eine hohe Baugeschwindigkeit bei geringem Maschineneinsatz und einer entsprechend kurzen Bauzeit. Die außenliegende Photovoltaikkonstruktion wurde in das Modulsystem (Steinabmessung) der Außenwand integriert, dies wiederum in enger Zusammenarbeit mit Herstellern von Solaranlagen. Die Konstruktion der Dachdecke (bzw. bei mehrgeschossigen Gebäuden auch der Geschoßdecke) wurde mit der Firma Cobiax, die erst kürzlich mit dem Schweizer Umweltpreis ausgezeichnet worden ist, entwickelt. Ursprünglich im Brückenbau angewandt, besteht sie in einem neuen Bewehrungsprinzip (luftgefüllte Kunststoffbälle in Bewehrungskörbe eingefügt), dass Gewichtsminimierung (Betoneinsparung), größere Spannweiten (im Wohnungsbau sonst unüblich) und damit die Nutzungsvariabilität der Gebäudegrundriss ermöglicht.(siehe Abbildung 5)

Für die Gründung ist eine Konstruktion vorgesehen, die ebenfalls das Bauen vereinfacht und die Bauzeit verkürzt. Gewählt wurde eine Plattengründung, die ohne Frostschürze „schwimmend“ auf einem Unterbau, der aus einer Glasschaumschotterschicht besteht, aufgelegt wird. Dieses Material besitzt einen hohen Wärmedämmwert, ist druckfest, kapillarbrechend und das Ergebnis von recycelten Glasabfall. Die Schicht liegt auf einem geneigten Unterboden und wird drainiert. Ein möglicher Wasseranfall wird somit aus der Schicht abgezogen und das Auffrieren wird bei niedrigen Temperaturen verhindert. (ein ähnliches Verfahren wurde schon im 19. Jahrhundert von dem Architekten Frank Lloyd Wright beim Bau seiner Präriehäuser angewandt) Darüber hinaus ist diese Konstruktion für schlechten Baugrund günstig (Sand, Schluff, u.a.) und erdbebensicher. (siehe Abbildung 6)

Die Anlage zur Steuerung der gesamten Gebäudetechnik stammt von der Firma Beckhoff.
Sie wurde ausgewählt, weil die Besonderheit der Erweiterungsmöglichkeit der Steuerungsmodule wichtig ist. (siehe Abbildung 7)

Innovativ und Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Solarherstellern ist die Konzeption für die Solaranlage. Eine besondere, sich aus der Form der Gebäudehülle ergebende Verschaltung (SolarMagic), für den Einsatz von Wechselrichter und eine spezielle Nanobeschichtung der eingesetzten Photovoltaikmodule, erzeugen eine hohe Effizienz bei der Energieumwandlung, d.h. der Erzeugung von elektrischen Strom, selbst bei der Sonneneinstrahlung nur bedingt ausgesetzten Flächen (Norden bzw. Nord/Ost). (siehe Abbildung 8)
Schließlich soll an dieser Stelle betont werden, das dieses Bausystem ausführungsreif durchgearbeitet sofort umsetzbar ist. Die Marktfähigkeit ist durch erste Aufträge bestätigt, die durch sogenannte strategische Partnerschaften garantiert werden sollen. Die gesamte Entwicklung, ebenso die Kooperation mit den Unternehmen, wurde ausschließlich von dem Büro Max Hickel & Partner geleistet, ohne Inanspruchnahme öffentlicher oder anderer finanzieller Mittel.
Modellcharakter

Das Bausystem und die damit möglichen Gebäudeformen und -funktionen ist so konzipiert, dass es sich in allen Teilen der Welt mit den einfachsten technischen Mitteln realisieren lässt.
Durch den Vorfertigungsgrad seiner Einzelelemente ist es „containergerecht“ transportierbar.
Es soll als Entwicklungsmethode (siehe Zusammenarbeit mit Herstellern) aber auch im Detail so veröffentlicht werden, dass es von Bauunternehmen bzw. Interessenten mit einem ähnlichen Anspruch, wie wir ihn zugrunde gelegt haben, bei einem entsprechenden gesellschaftlichen Bedarf umgesetzt werden kann. Modellcharakter haben vor diesem Hintergrund auch Wohnanlagen, die für Planungen an konkreten Standorten das Interesse kommunaler Entscheidungsträger geweckt haben.
Zum einen handelt es sich um eine Wohnanlage für betreutes Wohnen, einer Siedlung für ältere Menschen, die einer kontrollierten medizinischen Betreuung bedürfen.
Diese Anlage war für die Gemeinde Molbergen geplant worden (Friedrich´s-Park-Centrum).
Es handelt sich um 18 Gebäude, in denen jeweils drei Wohneinheiten unterschiedlicher Größe für Ein- und Zweipersonenhaushalte untergebracht sind. (siehe Abbildung 9/a FPC Bebauungsplan; Abbildung 9/b Grundrissvariante)
Die Gebäude gruppieren sich um eine Grünanlage, die durch Biotope gestaltet sind, die sich aus der Regeneration von Schmutz- und Regenwasser ergeben. Diese Biotope sind Teil des „sich selbst versorgenden“ Gestaltungsprinzips. Wichtiger Bestandteil dieser Anlage ist das medizinisch-therapeutische Versorgungszentrum. Die Siedlung konnte aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt werden.

Eine ähnliche Konzeption ist für die Stadt Norden entstanden, deren Interesse für einen Wohnpark (Wohnpark „Frisia-See“) unserer Planung zugrunde gelegt ist. Hierbei geht es unter anderem darum, eine wichtige städtebauliche Ergänzungsfläche attraktiv in die vorhandene Bebauung mit einer gemischten Nutzung einzufügen. Gebäude für betreutes Wohnen sind kombiniert mit Wohneinheiten für Familien mit Kindern und Einzel-Villen. Ein medizinisches Betreuungszentrum und eine Tagesstätte sind wichtige Bestandteile dieses Konzeptes.
Gestalterischer Mittelpunkt in dieser Anlage ist der vorhandene See als attraktiver Erlebnisbereich auch für die Öffentlichkeit der Stadt Norden. (siehe Abbildung 10)

Die Vorbildhaftigkeit des Bausystems erhöht sich in dem Maße, wie die Notwendigkeit für den Einsatz erneuerbarer Energien, der Verminderung von CO²-Emission sowie der Verbesserung der
menschlichen Lebensumständen durch „sich selbst versorgende“ Bau- und Siedlungsformen zu einer globalen Forderung, auch in unterschiedlichen Gesellschaftssystemen, werden wird.

Im Übrigen kann das energetische Konzept auch ohne die noch üblichen internationalen Einspeisevergütungen als Beitrag zur Umweltverbesserung beitragen. Die gewonnene elektrische Energie kann verwendet werden, um Wasserstoff zu generieren, für den es in der industriellen Praxis die vielfältigsten Anwendungsformen gibt und noch geben wird.

Umweltentlastung

Die Tatsache, dass sich bei der Umsetzung dieses Bausystems eine Verminderung der CO²-Emission um ca. 49 t pro Jahr und Haus ergeben, ist ein wesentliches Ergebnis für die Verbesserung der Erdatmosphäre. Die Verwendung recycelter Baumaterialien (Glasschaumschotter) sowie der Einbau von Wärmedämmmaterialien (BASF), die mit umweltschützenden Verfahren hergestellt werden, stellen ebenso einen Beitrag zur Entlastung der Umwelt dar wie der Verzicht auf große Baumaschinen bei der Realisierung des Bausystems. Die eingesetzte Technik zur Regeneration von Regen- und Schmutzwasser, das in den Gebäudehaushalt zurückgeführt werden kann, ist ebenso ein Beitrag zur Umweltentlastung wie das angewandte Steuerungssystem für die Haustechnik, insbesondere der Be- und Entlüftung in den Gebäuden. Die Art und Weise, wie die Be- und Entlüftung in den Gebäuden technisch erfolgt, bedeutet schließlich auch eine Reduzierung energetisch aufwendig herzustellender Wärmeenergie. Insbesondere bedeutet die Vorgehensweise bei der Gründung des Gebäudes, dass der Eingriff in gewachsene Bodenflächen minimiert wird.

Änderung des Entwurfs- bzw. der Baukonstruktion

Aufgrund der hier beschriebenen Merkmale kommt eine Änderung des Entwurfes immer einer Verschlechterung des Konzeptes gleich. Verzichtet man auf die Solaranlage ist ein wesentliches Gestaltungselement nicht mehr vorhanden.

Kontakt zu activebuilding

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Adresse: activebuilding GmbH

Celler Strasse 76
30161 Hannover

Telefon: 0511  / 373 84780
Handy:   0163 / 230 1762

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